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		<title><![CDATA[Mit LEO um die Welt]]></title>
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		<description><![CDATA[Hier entsteht unser Blog, alle Gedanken und Hintergründe zu unserer Reise, Gästebeiträge und Tipps.]]></description>
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			<title><![CDATA[Der erste Pod mit Claudia & Jonas]]></title>
			<author><![CDATA[Claudia]]></author>
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			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_00000000A"><div>Claudia spricht über ihren Weg zu der Entscheidung</div></div>]]></description>
			<pubDate>Fri, 04 Oct 2019 07:06:00 GMT</pubDate>
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			<title><![CDATA[Podcast EP 2]]></title>
			<author><![CDATA[Peer]]></author>
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			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000009"><div>Von Rückschlägen, Kinderkrankenheiten und Piraten im Gespräch mit Jonas</div></div>]]></description>
			<pubDate>Thu, 03 Oct 2019 14:27:00 GMT</pubDate>
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			<title><![CDATA[Von Zanzibar nach Kiel]]></title>
			<author><![CDATA[Guests]]></author>
			<category domain="http://sailing-maia.de/blog/index.php?category=Reiseberichte"><![CDATA[Reiseberichte]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000008"><div><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1">Jambo! Noch sind wir an der wunderschönen Kenianischen
Küste, geniessen die Offenherzigkeit und Gastfreundschaft der Einheimischen,
die würzige Küche und das herrliche Klima. Wir schlagen uns aber auch rum mit
Sprachbarrieren, African Time, Stromausfällen, Wechselkursen und sonstigen
Tücken des Reisealltags.</span></div>

<div><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1">Seit vier Monaten sind wir mit dem Rucksack unterwegs,
von Äthiopien nach Uganda, Ruanda, Tanzania und Kenia. </span></div>

<div><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1">Und nun nimmt unser Abenteuer eine unerwartete Wende und
wir düfen nach unzähligen Matatu-Fahrten unser Fortbewegungsmittel gegen die
Maia eintauschen! Wir, dass sind Kaspar und Simona, zwei segelbegeisterte
StudentInnen aus der Schweiz. Wir sassen am verregneten Strand von Zanzibar,
schauten wehmütig aufs offene Meer und vermissten das Segeln, als wir auf das
Inserat von Peer und Claudia stiessen. Ohne gross zu überlegen haben wir uns
„beworben“. Schliesslich ist das eine einmalige Gelegenheit und dieses Jahr ist
dafür vorgesehen, solche Gelegenheiten am Schopf zu packen! So flexibel wie
jetzt sind wir nie wieder, ohne Wohnung, ohne Job, ohne Kinder. Dass es dann
auch tatsächlich geklappt hat, hätten wir nie gedacht..</span></div>

<div><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1">Wir freuen uns auf mehr Hochseeerfahrung, viel Wind in
den Segeln, Sonnenauf- und Untergänge, jeden Morgen im gleichen Bett
aufzuwachen, auf frisches Brot aus der Schiffsküche, gemütliche Abende in guter
Gesellschaft, klein Leo, und darauf, wieder die gleiche Sprache zu sprechen
(zumindest fast;-)). Natürlich haben wir aber auch etwas Respekt vor dem
Zusammenleben auf so kleinem Raum, Seekrankheit, Wind und Wetter und der
Herausforderung des Segelns bei schwierigen Bedingungen. Bei Peer und Claudia
fühlen wir uns aber in guten Händen und wir können es kaum erwarten mit ihnen
in See zu stechen! </span></div>

<div><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1"> </span></div></div>]]></description>
			<pubDate>Tue, 25 Jun 2019 11:44:00 GMT</pubDate>
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			<title><![CDATA[Der erste Podcast]]></title>
			<author><![CDATA[Maia & Gaeste]]></author>
			<category domain="http://sailing-maia.de/blog/index.php?category=Podcast"><![CDATA[Podcast]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000007"></div>]]></description>
			<pubDate>Wed, 19 Jun 2019 15:59:00 GMT</pubDate>
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			<title><![CDATA[Gedanken zum Abschied und Neuanfang Teil 1]]></title>
			<author><![CDATA[Claudia]]></author>
			<category domain="http://sailing-maia.de/blog/index.php?category=Das_alte_Leben"><![CDATA[Das alte Leben]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000006"><div><b class="fs12lh1-5 cf1 ff1">Vorstellung und Beweggründe:</b></div><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1"> &nbsp;</span><div><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1">Und nun will ich auch mal ein paar Worte über mich bzw. uns und Gedanken über unser Vorhaben verlieren:<br> <br> Das sind wir: Peer (50), Claudia (35), (Leo 3 Monate), Lina (12 Hundejahre).<br> Nun ist es entschieden, es gibt kein Zurück mehr. Naja, noch ja, aber die Idee ist ausgereift und bereit, umgesetzt zu werden. Die Idee, hier alle Zelte abzubrechen und auszuwandern. Der Plan, ist, das Haus gegen ein Segelschiff zu tauschen und die Welt zu besegeln. Auf unbestimmte Zeit. Ob wir zurück nach Deutschland kommen? Ungewiss. <br> <br> – Es ist schon ne Weile her, da habe ich diese Zeilen geschrieben. Mittlerweile ist das Haus verkauft, Leo ist fast 8 Monate alt und wir wohnen inzwischen übergangsweise in einer Stadt in der Nähe meiner Praxis. Um mal ein kleines Update zu geben…</span></div><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1"> &nbsp;</span><div><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1">Aber nun zum Hintergrund:<br> <br> Wir lebten hier in einem beschaulichen, kleinen Dorf. Ganz hübsch eigentlich. Am See. Ländlich, fernab vom Großstadttrubel. So, wie wir es mögen. Peer hat sich hier sein kleines Traumhäuschen geschaffen. Eine 200 Jahre alte Reetdach Kate. Komplett saniert, alles in mühsamer Handarbeit. Jahr über Jahr hat er viel gearbeitet und jeden Euro, den er verdient hat, in den Hausbau gesteckt. Und auch jede freie Minute seiner Freizeit damit verbracht, alles so zu gestalten wie er es wollte. Mit Liebe zum Detail, maßgefertigt. Und dann ist das Haus fertig – so gut wie. Und dann taucht die Frage auf, ist das alles? So ist das Leben? Arbeiten, etwas Freizeit genießen, wieder arbeiten? Einmal im Jahr einen großen Urlaub machen, der sowieso immer viel zu kurz ist für das, was die Welt so zu bieten hat. Nicht, dass wir nicht gerne arbeiten. Oder faul sind oder so. Nein. Wir sind beide gerne selbstständig, haben uns Existenzen geschaffen und gut verdient. Vielleicht zu gut sogar. Denn man wird gierig. Wir haben gerne Geld ausgegeben. Für Restaurants, Urlaube, Hobbies… Wir leben gerne den Moment. Mir fällt es unwahrscheinlich schwer, Geld auf die hohe Kante zu legen für schlechte Zeiten, oder so. Ich lebe lieber im Hier und Jetzt. Wer weiß, was morgen ist. Ja, im Grunde ging es uns sehr gut. Keine Frage. Die Leute sagen uns, wir seien doch wahnsinnig, das alles gegen ein ungewisses Leben aufzugeben. &nbsp;Und dennoch schreit etwas in uns. Vor allem der Mangel an Zeit belastet mich sehr. Ja ok, auch das schlechte Wetter. Und wir wollen die Welt sehen. Aber das ist nochmal ein Blog für sich…Vor allem ist es die Zeit. Ich bin immer nur gerannt. Ich hatte ein Tempo drauf, manchmal habe ich mich über mich selbst erschrocken, weil ich alles nur noch im Laufschritt erledigte. Ich renne und renne und renne von einem Termin zum nächsten. Immer das Gefühlt, die Zeit sitzt mir im Nacken. Der Feind - die Zeit. In meinem Job muss ich rennen, um möglichst viele Termine einhalten zu können. Alle eng aneinander gelegte, um ja keine wertlosen Minuten zu verlieren. Also bin ich diesen Laufschritt gewohnt. Freie Zeit ist begrenzt. Und somit kam ich teilweise sogar richtig in Freizeitstress, Angst, nicht alles schaffen zu können, bevor die Arbeit weiter geht. Manchmal kam mir sogar telefonieren mit Freunden oder der Familie schon als überflüssige Zeitverschwendung vor, was könnte man in der Zeit nicht alles Sinnvolleres erledigen. Noch heute, obwohl ich durch die Geburt meines Sohnes seit Oktober 2018 nicht mehr in dem Maße arbeite, ist es noch in mir verankert irgendwie. Die Geburt unseres Sohnes hat mich überhaupt zum Glück schon etwas entschleunigt. Schon früh in der Schwangerschaft hat er mir signalisiert, hey Mama, mach mal langsam! &nbsp;Es ist Wahnsinn. Und plötzlich sehe ich es auch von Außen so klar, alles rennt. Jeder ist in Eile. Im Straßenverkehr, an der Supermarktkasse, Zeit ist Mangelware. Ist das gesund? Ist das erstrebenswert? <br> Für mich nicht, habe ich beschlossen. Nein, so in der Form möchte ich mich nicht nochmal wiederfinden. Schließlich war Leo auch das Zünglein an der Waage, das mich überzeugte, wir müssen hier raus. &nbsp;Denn ich war (und bin es auch heute bei vielen Themen immer noch) die Skeptikerin. Peer ist wie so oft die treibende Kraft. <br> <!--[if !supportLineBreakNewLine]--><br> <!--[endif]--></span></div><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1"> &nbsp;</span><div><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1"><b>Aber einfach alles aufgeben?</b> Ein sicheres, vollkommenes Leben. Ja, das Thema Sicherheit ist ein großes Thema. War und ist es auch für mich. Insbesondere in Bezug auf „Aussteigen“ taucht es quasi bei jeder Unterhaltung auf. Dabei muss man erstmal definieren, was Sicherheit oder Vollkommenheit für einen persönlich bedeutet. Ein üppiges Bankkonto? Eine Lebensversicherung? Ein sicherer Job? Ein soziales Umfeld? Ein System, in dem man aufgefangen wird, wenn mal was schief läuft? Zumindest ist es das, was einem suggeriert wird, was Sicherheit und Vollkommenheit sein soll. Und dass man das unbedingt braucht. Aber macht das alles wirklich Vollkommenheit und Sicherheit aus? &nbsp;Ja, es ist ein Risiko, da man letztendlich nicht alles bis ist kleinste Detail planen kann auf unserer Reise. Vor allem die finanziellen Einkünfte sind ungewiss. Schwer kalkulierbar. Oh wie ich es hasse, nicht kalkulieren zu können. Typisch Jungfrau…<br> Eine große Portion Mut und Selbstvertrauen gehört also bestimmt auch dazu. Muss ich auch erst lernen. Vertrauen ist auch das Schlüsselwort. Vertrauen nicht in irgendetwas wie ein System oder einen Vertrag, den man mit irgendjemandem geschlossen hat, sondern Vertrauen in einen selbst. Das ist es, was uns am Leben hält, das Vertrauen in uns, Vertrauen in das Leben. Leider ist es jedoch das, was einem zunehmend abgesprochen wir. Wir sollen nicht vertrauen. Wir sollen uns fürchten, vor allem Möglichen, was so passieren kann. Wir sollen uns absichern. Auf jeden Fall sollen wir uns immer bewusst sein, dass das, was wir besitzen, vergänglich ist und es könnte uns jederzeit genommen werden. Ich meine hier die materiellen Dinge. Wir sollen konsumieren und besitzen. Rund um die Uhr werden in uns Bedürfnisse geweckt. Ja, auch in mir. Und ich spiele das Spiel auch mit. Gewaltig sogar. Es schafft Befriedigung. Der Ausgleich zum stressigen Alltag. Die Belohnung. <br> Die ständige Verfügbarkeit von allem, wonach einem gerade der Sinn steht, ist wie eine Art Sucht. Und irgendwie bin ich da wie ein Junkie. Ich habe ein hohes Suchtpotential. Für mich gibt’s nur ganz oder gar nicht. Ich habe Leute immer bewundert, die gelegentlich rauchen oder nur ein Stück Schokolade essen und den Rest für später aufheben. Für mich ist es ein ständiger Kampf mit mir selbst in dieser konsumorientierten Welt. Grund genug, sich dem mal zu entziehen. Denn wenn es nicht verfügbar ist, wird es auch nicht vermisst. Und Abstriche werden wir machen müssen. Definitiv. Ich höre Peer immer sagen, „du kannst das nicht mitnehmen, wir haben keinen Platz!“. Also heißt es ausmisten. Das fing schon beim Hausverkauf an. Sich von Dingen zu trennen. Sich der eigentlichen Bedeutung klar zu werden, um dann festzustellen, wie viel überflüssigen Krempel wir besitzen. Und dann läuft es wie von selbst. Ein ganzes Haus, zwei Leben wurden ausgemistet, Dinge wurden verkauft, verschenkt oder weggeworfen. Übrig geblieben ist eine 3x3qm große Lagerbox für (wenige) Dinge, von denen wir uns nicht trennen wollten, für später brauchen oder aufbewahren müssen, wie z. B. Aktenordner. Ein paar Kartons mit wenigen Klamotten, Küchenutensilien, Spielzeug für Leo und Sport/Hobby kommen mit auf’s Schiff. Das War’s. Und es ist immer noch zu viel. <br> Aber das ist schon einmal ein Anfang, sich von unnötigem Ballast zu trennen. Das tut gut. Und trotz dieses Verlustes von so vielen Dingen fühlt sich das Leben nicht weniger vollkommen. Also kann ich schon mal mein Fazit ziehen, das zumindest das macht für mich Vollkommenheit und Sicherheit nicht aus. Der Verlust tut nicht weh. Im Grunde ist es ja auch nur ein Tausch. Ein Tausch gegen Zeit. Zeit mit Leo, Zeit mit Peer, Zeit für das Schöne im Leben, das einfach immer zu kurz kommt. Gelassen in einen Tag zu starten, ohne Hektik und Termindruck. Natürlich wird es nicht so sein, dass wir gar nichts zu tun haben. Auch auf dem Schiff haben wir Verpflichtungen. Wir werden auch arbeiten. Aber anders. Fortsetzung folgt…</span></div></div>]]></description>
			<pubDate>Wed, 19 Jun 2019 09:45:00 GMT</pubDate>
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			<title><![CDATA[Motor Revision ]]></title>
			<author><![CDATA[Peer]]></author>
			<category domain="http://sailing-maia.de/blog/index.php?category=Technik"><![CDATA[Technik]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000005"><div><div><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1">Es wird immer mehr… die to-do-Liste wird immer länger. </span></div> &nbsp;<div><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1">Nach den Begebenheiten auf der Überführung letzte Woche, habe ich mich nun doch entschieden die Maschine auszubauen, zu überholen und wieder einzusetzen. Zwar ist ein Yanmar 4JH von der Basis unverwüstbar, und auch über die 7400 Betriebsstunden haben die bei Yanmar nur gelacht, aber die Anbauteile und Aggregate sehen nicht gut aus. </span></div> &nbsp;<div><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1">Es hat offensichtlich über Jahre durch schlecht abgedichtete Fussschalter und Steuersäule auf den Motor getropft. Dadurch hat sich teilweise ganz schön Rost gebildet. Vor allem auf Öl und Kraftstoffleitungen. Weiterhin sind alle Schläuche porös, Kabelisolierungen brüchig und Motorlager weich.</span></div> &nbsp;<div><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1">Konkrete Probleme waren : </span></div> &nbsp;<div><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1">ein Anlasser, der nur mit Hammerschlägen funktioniert, vermutlich vergammelte Basisplatte mit festsitzenden Kohlen. </span></div> &nbsp;<div><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1">Überhitzung bei Drehzahlen über 2000 U/min, die Ursache ist ein gebrochener Haltebolzen an der Lichtmaschine, mit der auch der Keilriemen der Wasserpumpe gespannt wird. </span></div> &nbsp;<div><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1">Dieser Defekt verursacht auch eine Ladeschwäche der Lichtmaschine. </span></div> &nbsp;<div><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1">Drehzahlabfall nach kräftigem Gas geben, vermutlich ein dichter Filter oder poröse Schläuche oder Dichtungen. </span></div> &nbsp;<div><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1">Starke Vibrationen an der Welle, ursächlich vermutlich die weichen korrodierten Motorlager, die zu einer Fehlstellung von Motor und Welle führen (Wie sich später herausstellt kommt auch noch ein loser Flansch dazu).</span></div> &nbsp;<div><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1">Anhand der Explosionszeichnungen mache ich mir eine Materialliste und bestelle insgesamt 95 Teile für insgesamt etwas über &nbsp;3600€. Enthalten hierin auch eine neue Diesel- und Frischwasserpumpe, da es für diese keine Dichtsätze gibt. </span></div> &nbsp;<div><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1">Zunächst habe ich versucht, das ganze abzugeben, hatte auch Bootsmechaniker an Bord, aber die haben pessimistisch abgewunken mit dem Hinweis, das wäre ein viel zu großer Aufwand und würde Wochen dauern diese Maschine auszubauen. </span></div> &nbsp;<div><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1">Zum Glück hat ein Freund von mir dann gesehen, wie man den Cockpitboden öffnen und die Verkleidung unter dem Niedergang wegbauen kann. Daraufhin habe ich mich dann widerwillig entschlossen, doch mall wieder alles selbst zu machen obwohl ich eigentlich gar keine Zeit habe.</span></div> &nbsp;<div><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1">Nachdem ein guter Freund der mir eigentlich helfen wollte leider ernsthaft erkrankt ist, stehe ich zunächst mal wieder vor einem „Mannschaftsproblem“. Wie so oft hilf ebay Kleinanzeigen und ich lerne Sandro kennen. Zwar keine Ahnung von Booten, aber ein erfahrener und umsichtiger Schrauber. </span></div> &nbsp;<div><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1">Zusammen schaffen wir es an einem Tag das Cockpit zu öffnen, alle Hindernisse aus dem Weg zu bauen und die Maschine vom Schiff zu trennen. Am nächsten morgen schaffen wir es dann mit Handkettenzug und Baum, den wir durch eine extra Dirk abfangen, die Maschine erst ins Cockpit und später aufs Deck zu heben. An dieser Stelle noch mal ein großes Dankeschön und Kompliment an alle Helfer.</span></div> &nbsp;<div><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1">Dann dauert es leider 3 Tage Warten, bis wir das 260kg Monster von Bord kriegen. Wieder einmal bremst uns das Wetter, der Ostwind ist so stark, dass an ein Verholen des Schiffes an die Mole nur mit dem Dinghy nicht zu denken ist. Am Wochenende ist dann zwar der Wind weg aber leider auch der Kranführer. Der ist im Osterwochenende und am Kran hängt nur ein Zettel mit der Aufschrift 123LEO . Hilft uns auch nicht.</span></div> &nbsp;<div><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1">Mithilfe meines Bruders entschließen wir uns für einen Versuch ohne Kran. Das Schiff nur mit Dinghy durch den Hafen an die Mole zu bringen ist echt tricky aber klappt. Mit viel Geduld, Ruhe, Leinen und Dinghy schaffen wir es, die MÃIA längsseits an die Betonmole auf der anderen Hafenseite zu bugsieren. Das alleine ist schon keine so schlechte Leistung, da der Platz nur gut einen Meter länger ist, als unser Schiff. Dort heben wir den Motor mit dem Baum direkt auf den Autoanhänger. Zum Glück reichen Höhe und Auslage des Baums um den schweren Brocken weit genug auszuschwenken. Danach geht das Schiff dann wieder auf dem gleichen Weg zurück, mittlerweile schon grenzwertig, da wir ca 8 kt Wind haben. Insgesamt brauchen wir 2 Stunden für Manöver und Verladen. Aber ohne einen einzigen Kratzer. Perfekte Zusammenarbeit, Danke an Ole &amp; Sandro.</span></div> &nbsp;<div><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1">In der Werkstatt von Knut zerlege ich die Maschine an einem Tag. Dann fängt die erneute Montage an. Beim zerlegen der Salzwasserpumpe übersehe ich leider einen Sprengring und zerstöre mit Gewalt und einem Abzieher eine Nut im Gehäuse. Ärger Ärger Ärger… Da ich mir vorgenommen habe, nicht zu pfuschen, bestelle ich noch mal für 600€ eine neue Seewasserpumpe. &nbsp;</span></div> &nbsp;<div><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1">Weiter geht es leider erst nach 4 Wochen, da ich durchgehend auf Jobs bin. Dann allerdings schaffe ich es an einem Tag wieder alles zu montieren. Alle Teile wurden richtig von mir bestellt und von Dieselpartseurope perfekt geliefert. Vielen Dank. Ich tausche alle Schläuche, Ölleitungen, Dieselleitungen, Wasserpumpe, Seewasserpumpe, Dieselförderpumpe, eingeschraubte Schlauchanschlüsse, Dichtungen, Hohlschrauben, O Ringe, Kupferringe. Anlasser und Lichtmaschine waren bei einem Spezialisten und wurden instandgesetzt inkl neuer Kohlen, entrosten, reinigen und neu lackieren und konservieren. &nbsp;</span></div> &nbsp;<div><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1">Am Abend vor dem Einbau fahre ich auf das Boot und muss mit Ole noch eine Fundamentschraube ausbohren, die beim Ausbau abgerissen ist. Dann reinige und streiche ich die Bilge unter dem Motor und montiere die neuen Motorhalterungen auf den Fundamenten.</span></div> &nbsp;<div><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1">Am nächsten morgen muss ich dann erstmal meinem Bruder helfen, den Mast auf seiner Lynäs 29 zu stellen. Er liegt mit seinem Boot gegenüber, auf der anderen Seite der Förde. Wie jedes Jahr zu diesem Ereignis regnet es wieder. Das ist aber nur die Einstimmung auf später.</span></div> &nbsp;<div><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1">Anschließend holen wir den Motor mit dem Anhänger meines Bruders und transportieren diesen zum Hafen. Ein Stück weiter an unserer Brücke ist zum Glück so viel Platz, dass wir die Maia nur aus der Box rausholen müssen und zwei Boxen weiter wieder reinfahren und quer liegen können. Allerdings haben Wind und Regen so zugenommen, dass wir uns erstmal nicht trauen, die Maia umzulegen, Außerdem ist es wirklich ungemütlich. Nach einer halben Stunde wird es nicht besser und nach kurzer skeptischer Besprechung entschließen wir uns aber, die Sache jetzt durchzuziehen. Wir machen das Dinghy klar und ich lege lange Leinen aus, von unserem Zielplatz, über diverse Pfähle bis zum Schiff. Weiterhin legen wir Strecktaue in die Box und sichern die MÃIA mit weiteren langen Leinen an der Brücke. Dann lösen wir die Festmacher und schaffen es ab dann, mit den Winschen und viel Geduld die MÃIA aus der Box, durch die Gasse in die neue Box zu ziehen und dort längsseits zu legen. Die verwendeten Leinen lassen wir alle liegen für den Rückweg. Anstrengendes manövrieren, langsam aber sicher. Natürlich im strömenden Regen.</span></div> &nbsp;<div><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1">Der Anhänger meines Bruders ist mit 1m Spurbreite zum Glück so schmal, dass wir diesen auf die Brücke bis neben das Schiff schieben können. Das Einhägen des Motors in den Kettenzug und das an Deck hieven geht unkompliziert und dauert nicht lange. Bevor wir die Maschine nach unten ablassen, müssen erst die für den Transport montierten Motorhalterungen wieder entfernt werden, da die Maschine sonst nicht durch die Luke passt. Die Maschine müssen wir nahezu senkrecht durch die Luke ablassen. Dann werden im hängenden Zustand die Motorhalterungen wieder montiert und der Motor mit einem zweiten Hebegeschirr wieder waagerecht gehängt. Das Absetzen auf die neuen Füße geht schnell und unkompliziert. Danach gibts wieder eine Stunde Leinenarbeit in umgekehrter Reihenfolge, um die MÃIA wieder an ihren Liegeplatz zu bringen. Nachdem das Schiff wieder an seinem Platz liegt steige ich in das mittlerweile halbvolle Dinghy, um alle ausgebrachten Leinen im Hafen wieder einzusammeln. Auch das alles im strömenden Regen. Wir machen Feierabend. Schon wieder danke an ein echt geiles total nasses Team.</span></div> &nbsp;<div><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1">Eine weitere Nacht auf einem kalten feuchten Schiff. Mit Heizlüftern trockne ich meine Arbeitskleidung und Schuhe. Das Schiff trocknet kaum, da ich wegen Regen und Wind die Luken dichthalten muss. Nächsten morgen fange ich früh an mit der Ausrichtung der Maschine und dem Anschluss an die Welle. Hierbei treten gleich mehrere Probleme auf. Der Flansch auf der Welle hat offensichtlich etwas Spiel. Das darf natürlich nicht sein. Das führt erstmal zu Unwuchten und kann im weiteren Verlauf dazu führen, dass der Kraftschluss zum Propeller verloren geht oder noch schlimmer, die Welle beim Rückwärtsfahren aus dem Boot gezogen wird. Ein weiteres Problem ist ein heftiger Wassereinbruch an der Schaftdichtung, wenn ich diese zum Getriebe ziehe. Das liegt zum einen daran, dass diese schon vorher zu wenig Vorspannung hatte und zweitens das Gummi durch die letzten 4 Wochen bei zurückgeschobener Welle zu stark gestaucht wurde. Leider kann ich die Spannung nicht so einfach verändern, da ich dafür einen 1/16“ Inbus benötige. Diesen zu besorgen kostet mich ca 2 Stunden. Dann habe ich den Inbus. Die Vorspannung kann ich zum Glück schnell verändern. Aber erstmal verringere ich die Spannung noch weiter, damit ich die Welle noch weiter nach hinten schieben kann. Dadurch kann ich eine 30mm Nuss auf die Kopfschraube auf der Welle setzen und den Flansch auf dem Konus mit brachialer Gewalt anziehen. Anschließens ziehe ich die Welle cm für cm Richtung Getriebe und setze natürlich schrittweise auch den Schleifring der Dichtung weiter. Am Ende sitzt die Welle gut ausgerichtet am Getriebe fest und ist dicht.</span></div> &nbsp;<div><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1">Dann ziehe ich die Schrauben der Motorfundamente an und reiße 2 weiter Gewinde ab. Ich atme ganz tief und ruhig ein und aus...</span></div> &nbsp;<div><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1">Das alles natürlich in nass, da ich für die bessere Zugänglichkeit wieder den Cockpitboden geöffnet habe und natürlich regnet es wieder.</span></div> &nbsp;<div><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1">Ab dann geht es den Rest des Tages erstmal ganz unspektakulär weiter. Dieselleitungen, Seewasserleitungen und Abgasleitungen werden montiert. Getriebeöl, Motoröl und Kühlwasser aufgefüllt. Die Kabelbäume werden per Multistecker aufgesteckt. Noch kurz den Diesel entlüften und nachdem ich den Motor eine Zeit ohne Kraftstoff habe drehen lassen, um das Öl im Kreislauf zu verteilen, schliesse ich das Entlüftungsventil und der Yanmar startet sofort und völlig unspektakulär.</span></div> &nbsp;<div><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1">Da die Halterung der Lichtmaschinen in meinen Augen etwas sehr iprovisiert waren, werde ich diese neu konstruieren. Auch die Motorfernsteuerung tausche ich gegen eine Einhebelbedienung aus und verlege deswegen auch die Steuerkabel neu. </span></div> &nbsp;<div><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1">Ich muss jetzt erstmal wieder arbeiten und werde mich aber natürlich im Juli mit den nächsten technischen Geschichten bei euch melden. </span></div></div><div><span class="fs12lh1-5"> </span></div></div><a href="https://">https://</a>]]></description>
			<pubDate>Tue, 04 Jun 2019 17:54:00 GMT</pubDate>
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			<title><![CDATA[Die ersten Meilen]]></title>
			<author><![CDATA[Peer]]></author>
			<category domain="http://sailing-maia.de/blog/index.php?category=Vorbereitung"><![CDATA[Vorbereitung]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000003"><div class="imTALeft"><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1">Seit Mitte Februar versuche ich nun, die Maia nach Deutschland zu bringen. Aber leider löst ein Sturmtief das nächste ab. </span></div><div class="imTALeft"><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1">Die Nordsee kommt nicht zur Ruhe. Ich war nun schon mehrmals auf dem Schiff in Hindeloopen um einige Dinge zu reparieren und vorzubereiten. Auch mit Leo und Claudia haben wir schon ein Wochenende auf dem Schiff verbracht, was aber aufgrund der niedrigen Temperaturen und dem Sturm auch wirklich zu einer Herausforderung wurde. Durch das wiederholte Verschieben und Warten platzen natürlich auch alle Termine mit potentiellen Mitseglern.</span></div><div class="imTALeft"><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1"><br></span></div><div class="imTALeft"><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1">Ende Februar gab es ein ruhiges Wetterfenster, aber mir fehlte ein Mitsegler. Ich habe kurz überlegt, ob ich das alleine mache, habe mich aber aufgrund meiner fehlenden Schleusenerfahrung dann doch nicht getraut. Mitte März hatten wir dann einen Termin beim Rigger in Lübeck, der leider auch geplatzt ist. Auch der letzte mögliche Überführungstermin mit meinem Bruder verstrich ungenutzt.</span></div><div class="imTALeft"><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1"><br></span></div><div class="imTALeft"><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1">Aber dann öffnete sich ein Wetterfenster ab dem 18.3. Kurzentschlossen fragte ich Aiko, einen Freund, der handwerklich geschickt ist, sportlich, nett, zäh aber total unerfahren. Aiko hatte zum Glück Zeit und hat kurzfristig zugesagt. Bei 2° C und Windstärke 10 aus N fuhr ich 2 Tage vorher mit dem Zug nach Holland, Aiko kam ein Tag später nach. Der Sturm hat sich auch hier nochmal eingemischt und verhindert, dass ich im Hafen zum Tanken fahren kann. Am Vorabend der Abfahrt wurde der Wind dann erstmal etwas weniger und wir haben es mit 6 Leuten dann geschafft, das Schiff zur Tankstelle zu verholen. Auch als wir abends einschliefen, pfiff es uns immer noch ordentlich um die Ohren.</span></div><div class="imTALeft"><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1">Am nächsten Morgen um 4 klingelt der Wecker und tatsächlich ist der Wind eingeschlafen. Um 5:30 gehen dann die Leinen los und wir fahren raus aufs Ijsselmeer in einen wunderschönen aber sehr kalten Sonnenaufgang. </span></div><div class="imTALeft"><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1">Nachdem wir die sehr angespannte erste halbe Meile durch alle Untiefen hinter uns haben, beschleunige ich auf 7 kt bei 3000 rpm. Als direkte Folge daraus wird die Mschine zu heiß. Nachdem wir auf 2300 rpm drosseln pendelt sich die Temperatur bei 90° ein. Ärgerlich, aber ich blende das erstmal aus, wir kommen auch mit 2300 rpm nach Hause. Nach gut einer Stunde fahren wir dann durch die Schleuse und Brücke in Kornwerdersand auf die Nordsee. </span></div><div class="imTALeft"><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1">Meine erste Schleuse ist unspektakulär und funktioniert mit Aiko total souverän, als hätten wir nie was anderes gemacht. Den ganzen Vormittag fahren wir zwischen den friesischen Inseln über spiegelglattes Wasser mit der ablaufenden Tide Richtung Nordsee. </span></div><div class="imTALeft"><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1">Frühen Nachmittag passieren wir Terschelling und fahren auf die offene Nordsee. Vor der 10m Linie steht auf offener See eine Brandung, die uns auch auf 50 Fuss gehörig Respekt abfordert. Nass aber unbeschadet passieren wir auch diese und biegen dann auch bald nach Norden ab. </span></div><div class="imTALeft"><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1">Leider wird mir etwas schlecht, was ich auch die ganze Nordseepassage nicht wieder loswerde. Es steht noch eine kräftige Welle, die sich in ener Woche Nordsturm aufgebaut hat. Außerdem geht der nächste Nordsturm gerade über die nördliche Nordsee hinweg und schickt uns weiter seinen Schwell. </span></div><div class="imTALeft"><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1">Ab 15 Uhr habe wir ca 8 kt Wind und wir setzen die Segel. Beim Großsegel klappt das leider nicht. Nach halber Strecke ist Schluß. Das Achterliek hat sich so verklemmt, dass wir auch mit einer Stunde Arbeit das Segel keinen cm weiter rauskriegen. Wir lassen das halb ausgekurbelte Segel trotzdem stehen um das Schiff zu stabilisieren. </span></div><div class="imTALeft"><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1">Die Maschine läuft mit 1800 rpm mit. Alles zusammen machen wir einen Schnitt von ca 7kt. Anfangs mit dem ablaufenden Wasser und dann mit der Flut vor den Inseln mit 9kt, nächsten morgen gegen das ablaufende Wasser in der Elbmündung nur noch mit 3 kt SOG. Der Morgen präsentiert sich in der Elbmündung kalt, grau, regnerisch und mit viel Verkehr. </span></div><div class="imTALeft"><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1">Schon bei der Ansteuerung auf die Elbemündung spricht uns Elbe Traffic an, und fordert uns auf, sie auf Funk mitzuhören. Viel Verkehr und starke Strömung fordern unsere Aufmerksamkeit. </span></div><div class="imTALeft"><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1">Kurz vor Cuxhafen liegt ein großer Frachter, die Calypso, &nbsp;am Rande des Fahrwassers und lädt Fracht um auf kleinere Landungsboote. Der Bereich um den Frachter ist abgesperrt und Elbe Traffic weist alle immer wieder auf die Gefahrenstelle hin und bittet um Vorsicht und Rücksichtnahme. </span></div><div class="imTALeft"><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1">Als wir dann eine Stunde später in den Wartebereich vor der Schleuse Brunsbüttel einlaufen, hören wir einen ziemlich empörten Skipper der Calypso über Funk, der sich bei Elbe Traffic über zwei große Motoryachten beschwert, die gerade mit voller Fahrt und viel zu geringem Abstand an der Entladestelle vorbeigerauscht sind. Als dann 10 min später die Schleuse öffnet und wir vom Wartebereich ins Becken einfahren wollen, nehmen uns zwei große finnisch beflaggte Motoryachten die Vorfahrt. </span></div><div class="imTALeft"><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1">Wir haben noch kurz überlegt, ob wir der Wasserschutzpolizei mal nen Tip geben, aber wir wollten uns dann erstmal auf uns selber konzentrieren. </span></div><div class="imTALeft"><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1"><br></span></div><div class="imTALeft"><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1">Das Anlegen in der Schleuse dauert hier etwas länger, da die Schwimmstege so niedrig sind, dass ein Auf- und Absteigen vom Schiff wirklich schwierig ist. Außerdem drückt uns der Wind von der Brücke weg und ich habe die Springleine zu weit vorne am Schiff belegt. Muss ich mir merken... Als wir dann fest sind gehen die Tore zu, aber weiter geht es nicht. Und wir warten ca 30 min. Da ich die Schleuse nicht kenne, wissen wir nicht, ob das "normal" ist. Dann nach einer halben Stunde klärt sich alles auf. Die Polizei klettert in die Schleuse herunter und geht an Bord der beiden Motoryachten. Das gibt Mecker! Offensichtlich hat Brunsbüttel wohl geschaltet und da mal angerufen. Nachdem die Polizei von Bord ist, kommt noch ein sehr netter Beamter vorbei und gibt uns ein Merkblatt mit Befahrensregeln für den NOK. Hatten wir zwar auf dem Bildschirm, aber auf Papier ist auch ganz praktisch. </span></div><div class="imTALeft"><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1">Dann wird geschleust und um 11:30 fahren wir auf den NOK. Im Regen. Was zunächst als ganz aufregend erscheint, mitten durchs Land zu fahren wird nach spätestens einer Stunde langweilig. Eigentlich ist Fahren mit Autopilot nicht empfohlen, wir stellen aber fest, dass Rudergehen echt nervig ist. Unsere Lösung ist die Fernbedienung vom Autopiloten in der Tasche, auf dem Deck sitzend. Endlich schaffen wir es mal in Ruhe zu Frühstücken und Kaffee zu trinken. </span></div><div class="imTALeft"><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1"><br></span></div><div class="imTALeft"><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1">Nach 6 Stunden langweiliger Fahrt haben wir dann plötzlich Motoraussetzer und Drehzahlschwankungen. Ich bekomme einen Mordsschreck, da ein Motorenausfall im schmalen NOK bei dem herrschenden Grossschiffsverkehr sofort zum Notfall würde. Aber die Maschine fängt sich wieder. </span></div><div class="imTALeft"><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1"><br></span></div><div class="imTALeft"><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1">Nach 2 weiteren ereignislosen Stunden fahren wir an den Wartesteg vor der Holtenauer Schleuse in Kiel. Dort werden wir von 3 "ordentlichen" deutschen Seglern erstmal darauf hingewiesen, dass unser Dampferlich nicht eingeschaltet ist, obwohl wir unter Maschine fahren. Ein freundliches "Guten Abend" hätte vielleicht auch gereicht... Dann wurden wir von den besorgten Herren noch angesprochen, ob wir denn auch schon bezahlt hätten. Dann haben wir kurz geschleust, um die besorgten Herren dann auf der anderen Seite am Yachtkai schon wieder zu treffen. Da wir noch Winter haben, sind wir die einzigen Boote dort. Da gab´s dann noch ´ne dumme Bemerkung, da ich die Einfahrt nicht mit unserem Kartenplotter, sondern mit dem Tablet gefahren bin. Nachdem wir nach 40 Stunden Fahrt endlich fest sind und die Maschine abschalten freuen wir uns nur noch auf die nächste Hafenkneipe mit Bier und zünftiger Speisekarte. Auf dem Fussweg dorthin treffen wir einen der uns mittlerweile bekannten Segler rüttelnd an der Toilettentür mit einem offensichtlich dringendem Bedürfnis, dass er hier aufgrund der Vorsaison nicht erledigen konnte. </span></div><div class="imTALeft"><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1">Instant Karma. </span></div><div class="imTALeft"><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1"><br></span></div><div class="imTALeft"><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1">Schnitzel, Bratkartoffeln und 2 Bier und dann endlich schlafen. Am nächsten Morgen reist Aiko ab und mein alter Freund Lars kommt an Bord um mir auf dem letzten Teil der Reise zu helfen. Da unser Riggingtermin in Lübeck bereits verstrichen ist, soll es nach Flensburg gehen. Unser Hafen hat auch noch nicht offen, aber die Seglervereinigung Flensburg in Fahrensodde gewährt uns Unterschlupf. Vielen Dank fürn die unkomplizierte Hilfe an den Hafenmeister Helge. Morgens um 10 legen wir in Kiel ab. </span></div><div class="imTALeft"><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1">Auf der Ostsee haben wir dann 30 statt der vorhergesagten 17 kt Wind aus West. Die Maschine fängt am Ausgang der Kieler Förde wieder an zu zicken, aber da wir genug Wind haben, schalten wir diese ab. Trotzdem wir das Groß nicht setzen können und nur noch die Hälfte der Genua ausrollen machen wir 7-9 kt. Als wir Kalkgrund passieren und nach West drehen wollen wir die Maschine starten um in die Flensburger Förde einzulaufen. </span></div><div class="imTALeft"><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1">Da kommt dann die nächste Überraschung, der Motor macht keinen Mucks. Zum Glück ist mein Anflug von Seekrankheit auf der Nordsee geblieben und es macht mir nichts aus, im Maschinenraum auf Spurensuche zu gehen. Lars segelt auf Deck derweil erstmal weiter auf Kurs Sonderborg, Verkehr gibt´s zum Glück keinen. </span></div><div class="imTALeft"><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1"><br></span></div><div class="imTALeft"><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1">Nach einer halben Stunde Messen und Suchen stelle ich fest, dass der Magnetschalter klemmt, was sich glücklicherweise durch einen gezielten Hammerschlag erstmal beheben lässt. Dabei entdecke ich auch die Ursache für unsere Temperaturprobleme, der Stehbolzen zum Spannen des Keilriemens ist gebrochen und Lichtmaschine und Keilriemen haben nicht genug Spannung. Eine weitere Stunde später werfen wir Claudia und Leo die erste Leine in Flensburg über. </span></div><div class="imTALeft"><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1"><br></span></div><div class="imTALeft"><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1">Endlich angekommen. Vielen herzlichen Dank noch mal an dieser Stelle an Aiko und Lars, ohne die diese Reise nicht möglich gewesen wäre.</span></div></div><a href="https://">https://</a>]]></description>
			<pubDate>Fri, 03 May 2019 15:32:00 GMT</pubDate>
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			<title><![CDATA[Abschied aus Stipsdorf]]></title>
			<author><![CDATA[Peer]]></author>
			<category domain="http://sailing-maia.de/blog/index.php?category=Das_alte_Leben"><![CDATA[Das alte Leben]]></category>
			<category>imblog</category>
			<description><![CDATA[<div id="imBlogPost_000000000"><div><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1">Seit 2016 ist der Keim in uns, unser Leben hier in dieser Form zu beenden und &nbsp;eine grundsätzliche Veränderung zu schaffen. Langsam wurde daraus das Ziel, auf &nbsp;ein Boot zu ziehen, um damit die Welt zu bereisen.</span></div> <div><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1">Also haben wir 3 Jahre daran gearbeitet, unser Haus fertigzustellen, zu &nbsp;verkaufen, unsere Firmen stillzulegen, uns von allem zu trennen und &nbsp;zwischendurch noch Eltern zu werden.</span></div> <div><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1">So sind jetzt Claudia, Peer &amp; Leo so weit, um zu einer einzigartigen &nbsp;Reise und einem neuen Lebensabschnitt aufzubrechen.</span></div> <div><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1">Du wirst hier noch eine Menge über unsere Gründe, unsere Geschichte und &nbsp;unsere Reise erfahren. Und vielleicht können wir dich ja ein wenig inspirieren &nbsp;oder zumindest ein wenig unterhalten und zum träumen anregen. </span></div> <div><span class="fs12lh1-5 cf1 ff1">Wenn wir das geschafft haben würden wir uns natürlich freuen, wenn du uns mit &nbsp;einem Liter Diesel oder einer Tüte Milch unterstützt. Dazu wähle im Menü &nbsp;"Support".</span></div></div><a href="http://">http://</a>]]></description>
			<pubDate>Sat, 23 Feb 2019 18:52:00 GMT</pubDate>
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